Vor nicht all zu langer Zeit habe ich abends auf Arte die Sendung Tracks gesehen. Etwas in dem undurchdringlich schönen Chaos aus Popkultur & Co. ist mir sofort aufgefallen: das Wort indie. „Ganz klar, was das ist. Gehört zu meinem aktiven Wortschatz. Indie, halt“, dachte ich sofort. Dann begann ich nachzudenken… Tracks lief derweil weiter… [Weiterlesen…]
Die kleinen einstöckigen Hütten der Stadt Gottes stehen in Reih und Glied. Sie sind sandfarben, wie die staubigen Straßen, die die Favela schachbrettmusterartig bis an den Horizont in immer kleiner werdende Quadrate aufteilen. Im gleißenden Sonnenlicht Rios erstreckt sich die Stadt Gottes bis ins scheinbar Unendliche. Es herrscht Ordnung, so scheint es, Ordnung und Armut.… [Weiterlesen…]
Auf leisen Pfoten schleicht sie herein. Sie stellt ihren übergroßen Kaffeebecher auf den Boden neben sich und setzt sich auf den Sitz, der meinem schräg gegenüber liegt. Die Türen schließen sich und die Bahn ruckelt langsam los. Vorsichtig blickt sie sich um. Als ihr Blick den meinigen streift, lächelt sie kurz. Wissend und schüchtern blickt… [Weiterlesen…]
Da stehen sie nun. In ihren wetterwindundwasserfesten Jacken und Schuhen zelebrieren sie den Ausnahmezustand. Die Elite. Die Alternativen. Mitten in all der südbadischen Beschaulichkeit wummert die elektronische Musik durch die Straßen, das Bier kostet zwei Euro und jeder letzte Funken Höflichkeit wird in den Boden gestampft. Sie pfeifen und kreischen und tun das, wofür der… [Weiterlesen…]
Die Härchen auf meinen Armen flimmern, so hart dröhnt der Bass. Ich stehe vor einer riesigen Glasscheibe. Hinter mir wird getanzt, jeder ist auf einer anderen Droge. Vor mir breitet sich Ruhe aus. Ich wundere mich, dass ich plötzlich ganz alleine bin. In der Hitze der Umgebung fühlt sich die Glasscheibe kühl auf meiner Haut… [Weiterlesen…]
Oktober 27, 2011 vonhannaan
3