Vor nicht all zu langer Zeit habe ich abends auf Arte die Sendung Tracks gesehen. Etwas in dem undurchdringlich schönen Chaos aus Popkultur & Co. ist mir sofort aufgefallen: das Wort indie. „Ganz klar, was das ist. Gehört zu meinem aktiven Wortschatz. Indie, halt“, dachte ich sofort. Dann begann ich nachzudenken… Tracks lief derweil weiter… [Weiterlesen…]
Die kleinen einstöckigen Hütten der Stadt Gottes stehen in Reih und Glied. Sie sind sandfarben, wie die staubigen Straßen, die die Favela schachbrettmusterartig bis an den Horizont in immer kleiner werdende Quadrate aufteilen. Im gleißenden Sonnenlicht Rios erstreckt sich die Stadt Gottes bis ins scheinbar Unendliche. Es herrscht Ordnung, so scheint es, Ordnung und Armut.… [Weiterlesen…]
Was geschieht wenn wir einmal alles herumdrehen? Gegen den Strom schwimmen, der Konvention die Stirn bieten, Erwartungen enttäuschen, Regeln ignorieren? Das Leben in die Hand nehmen, mit Katzen sprechen und Menschen treffen, die rückwärts leben und deren größte Angst es ist, ein Kind zu werden? Der Held aus Seeleben I tut genau das. Er entschwindet… [Weiterlesen…]
Auf dem einzigen unbesetzten Stuhl liegt die Bunte. Wie jeder der anderen sechs Patienten schiele ich heimlich zum Klatschblättchen und überlege mir, ob ich standhaft bleibe, wenn ich noch eine weitere Stunde in diesem winzigen Wartezimmer verbringen muss, in dem sich langsam die Keime von dem übergewichtigen Mann verbreiten, der hustend neben der Stereoanlage vegetiert.… [Weiterlesen…]
In meiner Stadt gibt es ein kleines Flüsschen mit viel Grün und Steinen im Wasser, auf denen man herumklettern kann. Und mit Entenfamilien und Baumzweigen, die bis ins Wasser reichen und wie kleine höhlenartige Verstecke für lesehungrige Mädchen mit heißen Sommerfüßen sind. Eigentlich laufe ich gerne an dem kleinen Flüsschen in meiner Stadt entlang, liege… [Weiterlesen…]
Es ist wie ein Rausch. Im Frankfurter Flughafen lehne ich an einen Spanholzzaun mit T-Mobile-Werbung und versuche nicht einzuschlafen. Wie immer habe ich meinen Anschlussflug verpasst, wie immer schlage ich dort die Zeit tot, wo ich anderen im Weg bin, aber zum Gate lässt man mich noch nicht, zu weit in der Ferne der nächste… [Weiterlesen…]
Da stehen sie nun. In ihren wetterwindundwasserfesten Jacken und Schuhen zelebrieren sie den Ausnahmezustand. Die Elite. Die Alternativen. Mitten in all der südbadischen Beschaulichkeit wummert die elektronische Musik durch die Straßen, das Bier kostet zwei Euro und jeder letzte Funken Höflichkeit wird in den Boden gestampft. Sie pfeifen und kreischen und tun das, wofür der… [Weiterlesen…]
Oktober 27, 2011 vonhannaan
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