kaggidyll

Mai 31, 2011
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Auf dem einzigen unbesetzten Stuhl liegt die Bunte. Wie jeder der anderen sechs Patienten schiele ich heimlich zum Klatschblättchen und überlege mir, ob ich standhaft bleibe, wenn ich noch eine weitere Stunde in diesem winzigen Wartezimmer verbringen muss, in dem sich langsam die Keime von dem übergewichtigen Mann verbreiten, der hustend neben der Stereoanlage vegetiert.… [Weiterlesen…]

Fuck you right back

Mai 30, 2011
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Refugium

In meiner Stadt gibt es ein kleines Flüsschen mit viel Grün und Steinen im Wasser, auf denen man herumklettern kann. Und mit Entenfamilien und Baumzweigen, die bis ins Wasser reichen und wie kleine höhlenartige Verstecke für lesehungrige Mädchen mit heißen Sommerfüßen sind. Eigentlich laufe ich gerne an dem kleinen Flüsschen in meiner Stadt entlang, liege… [Weiterlesen…]

jolene

Mai 30, 2011
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seifenblasen 2

Ich sitze auf dem 70er Jahre Flokati, das Hochzeitskleid – nicht meins, aber das, was ich am Freitag zur Hochzeit tragen werde – ist mir bis weit über die Knie hochgerutscht, und ich höre Ray LaMontagne, es ist Nachmittag. Manche Menschen glauben, so etwas würden nur manche Menschen an manchen Orten wie Berlin oder New… [Weiterlesen…]

Die nach Worten taucht

Mai 22, 2011
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Vom Suchen und Finden der Worte

Manchmal tauche ich ab. Wegsein. Alleinsein. Auf der Suche. Und dann tauche ich nach Worten. Ich stoße unter die Oberfläche und wühle mich durch unsichtbare Strömungen, die Seerosenwurzeln zerren an meinen Beinen, ich halte den Atem an, irgendwo müssen sie doch sein, die Worte. Sie sind so ach bedeutungsschwer, vielleicht sind sie deshalb auf den… [Weiterlesen…]

vom ankommen

Mai 19, 2011
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Es ist wie ein Rausch. Im Frankfurter Flughafen lehne ich an einen Spanholzzaun mit T-Mobile-Werbung und versuche nicht einzuschlafen. Wie immer habe ich meinen Anschlussflug verpasst, wie immer schlage ich dort die Zeit tot, wo ich anderen im Weg bin, aber zum Gate lässt man mich noch nicht, zu weit in der Ferne der nächste… [Weiterlesen…]

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südstaaatenstillleben

Mai 5, 2011
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Veröffentlicht unter:fundstücke, linsenkunst

yes, they did.

Mai 2, 2011
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“Thank you, Dad!”, hat sie geschrieben und ein Herzchen hinzugefügt, “I’m so proud of you.” Bis jetzt haben 9 Menschen auf “like this” geklickt. Tendenz steigend. Ihr Vater arbeitet, wie so viele Eltern hier, beim CIA, und auch wenn er vermutlich nicht selbst dabei war in Pakistan, wird er heute als Held gefeiert. Für sie… [Weiterlesen…]

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Mai

Mai 1, 2011
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home

Da stehen sie nun. In ihren wetterwindundwasserfesten Jacken und Schuhen zelebrieren sie den Ausnahmezustand. Die Elite. Die Alternativen. Mitten in all der südbadischen Beschaulichkeit wummert die elektronische Musik durch die Straßen, das Bier kostet zwei Euro und jeder letzte Funken Höflichkeit wird in den Boden gestampft. Sie pfeifen und kreischen und tun das, wofür der… [Weiterlesen…]

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re-entry shocks

April 30, 2011
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Art Interstate 3xs

Ich hatte vergessen, wie das ist. Wenn du vor dem Fenster zusammensackst, dich zusammenkrümmst und kraftlos am Schrank festhältst, ungeachtet der feinen Holzsplitter, die sich sofort auf deine Finger stürzen, und du kannst die Tränen nicht stoppen, sie laufen noch, wenn dein Bauch längst so leer ist, dass nicht einmal mehr ein Atemzug ihn füllen… [Weiterlesen…]

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i am charlotte now

April 29, 2011
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Es war ein seltener Augenblick, in dem wir mehr als ein einsilbiges Wort miteinander redeten. Fröstelnd saßen wir im fensterlosen Treppenhaus, während in der Ferne die Tornadosirenen schrillten. Vor Erschöpfung lehnte ich einen Augenblick lang den Kopf an die Wand, weil die Schlaflosigkeit sich in meine Augen zu brennen begann, in meinen Körper, in meine… [Weiterlesen…]

Veröffentlicht unter:menschenskinder, zeitverschiebungen
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